Kapitel 1

Die Sonnenhutfrau

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Der Herr hatte den Platz vor der Scheune erreicht. Die riesigen Flügeltore der Hochzeitsscheune standen einladend offen. Eine vorbeieilende Kellnerin trug eine Schale gefüllt mit Eiswürfeln ins Innere des Gebäudes. Im Vorbeigehen warf er einen Blick auf die allerletzten, ein wenig hastig durchgeführten Handgriffe für eine Hochzeitsfeier. Der Duft eines köstlichen Soufflés ließ ihn für einen Moment seine Schritte verlangsamen. Er hoffte inständig, Jeff würde ihm anlässlich seiner Einladung keine schwere, regionale Kost auftischen. Ihm selbst stand der Sinn angesichts der herrschenden Temperaturen eher nach kleinen, überschaubaren Portionen. Nach etwas Leichtem. Wie Bachforelle auf Feldsalat.
„Mon dieu, diese Hitze ist murderously.“
Der Herr hatte die vierköpfige Gruppe der Damen im Gartencafé erreicht. Er verbeugte sich nonchalant in Richtung der kleinen Gesellschaft, wobei er mit einer formvollendet ausgeführten Geste seinen Matlot lüftete. Seine Aufmerksamkeit wurde von dem Gesicht unter einem apricotfarbenen Sonnenhut angezogen.
„Nicht wahr, Madame? Diese spätsommerliche Hitze ist in der Tat mörderisch.“ Da diese zwar kurze, aber durchaus launige Bemerkung seitens der Dame ohne Erwiderung blieb und lediglich ihre Brille, die an einer filigranen Kette an ihrem Hals baumelte, durch einen tiefen Atemzug in Bewegung geraten war, deutete der Herr mit einem kaum wahrnehmbaren Neigen seines Kopfes eine erneute Verbeugung an. Dann setzte er seinen Weg zum Schatten spendenden Sonnenschirm fort. Dort angekommen strich Achille Perrot, der Enkel des großen Hercule, mit einer fast identischen Bewegung wie sein von ihm innig geliebtes Vorbild nachdenklich seinen Schnurrbart entlang.

Der Herr hatte den Platz vor der Scheune erreicht. Die riesigen Flügeltore der Hochzeitsscheune standen einladend offen. Eine vorbeieilende Kellnerin trug eine Schale gefüllt mit Eiswürfeln ins Innere des Gebäudes. Im Vorbeigehen warf er einen Blick auf die allerletzten, ein wenig hastig durchgeführten Handgriffe für eine Hochzeitsfeier. Der Duft eines köstlichen Soufflés ließ ihn für einen Moment seine Schritte verlangsamen. Er hoffte inständig, Jeff würde ihm anlässlich seiner Einladung keine schwere, regionale Kost auftischen. Ihm selbst stand der Sinn angesichts der herrschenden Temperaturen eher nach kleinen, überschaubaren Portionen. Nach etwas Leichtem. Wie Bachforelle auf Feldsalat.
„Mon dieu, diese Hitze ist murderously.“
Der Herr hatte die vierköpfige Gruppe der Damen im Gartencafé erreicht. Er verbeugte sich nonchalant in Richtung der kleinen Gesellschaft, wobei er mit einer formvollendet ausgeführten Geste seinen Matlot lüftete. Seine Aufmerksamkeit wurde von dem Gesicht unter einem apricotfarbenen Sonnenhut angezogen.
„Nicht wahr, Madame? Diese spätsommerliche Hitze ist in der Tat mörderisch.“ Da diese zwar kurze, aber durchaus launige Bemerkung seitens der Dame ohne Erwiderung blieb und lediglich ihre Brille, die an einer filigranen Kette an ihrem Hals baumelte, durch einen tiefen Atemzug in Bewegung geraten war, deutete der Herr mit einem kaum wahrnehmbaren Neigen seines Kopfes eine erneute Verbeugung an. Dann setzte er seinen Weg zum Schatten spendenden Sonnenschirm fort. Dort angekommen strich Achille Perrot, der Enkel des großen Hercule, mit einer fast identischen Bewegung wie sein von ihm innig geliebtes Vorbild nachdenklich seinen Schnurrbart entlang.